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Links:
bepixeld twittert:
Unser Test-Account - Schließlich wollten wir uns ein eigenes
Bild davon machen. Ob wir auch weiterhin twittern? Mal sehen. Wir
gehen davon aus, dass es Sie nicht zwingend interessiert, wann wir
uns einen Kaffe kochen, wo wir im Internet surfen und was wir zum
Frühstück essen... Als Heimat für Off-Topic-Themen,
die wir nicht unbedingt in unseren News platzieren, Ihnen dennoch
nicht vorenthalten wollen, ist die Twitterbox aber vielleicht geeignet.
Wir werden testen und sehen. |
Der Kurznachrichten-Dienst Twitter
Es zwitschert. Nicht im Garten, sondern im Internet. Überall,
allerorten, von allen Seiten. Auf englisch: twitter =zwitschern.
Twitter ist der neue Internet-Hype, jeder will mitmachen, jeder
hat etwas zu sagen. Und genau das ist das Problem: Wer will es lesen?
Twitter ist ein so genannter Microblogging-Dienst, auf deutsch:
ein Kurznachrichtendienst. In SMS-Manier wird auf 140 Zeichen unters
Volk und ins Netz gebracht, was Hinz und Kunz gerade tun und denken.
Sogar am ehrwürdigen Handelsblatt ist der Trend
nicht vorbeigegangen. „Wenn
der Kunde zwitschert“, entdeckt das Handelsblatt neue
Werbewege. Chip Online behauptet gar: An
Twitter führt mittlerweile kein Weg mehr vorbei.
Warum ist alle Welt so fasziniert von Twitter?
Da wäre zum Beispiel der unmittelbare Austausch ohne Zeitverlust.
Unverfälscht und direkt. Wer sich einen Twitter-Account anlegt,
kann nicht nur selbst kurze Mitteilungen schreiben und veröffentlichen
– er kann sich auch eine Leseliste anlegen mit anderen Teilnehmern,
deren Gezwitscher er verfolgen möchte. – auf twitterisch
heißen diese Lesequellen „Followers“. Und hier
erschließen sich weitere interessante Möglichkeiten.
- Sie suchen einen leicht zu bedienenden Echtzeit-Nachrichtenticker,
den Sie von überall aus erreichen und lesen können?
Dann fügen Sie Ihrem Twitter-Account einfach nur die Nachrichtenbots
hinzu.
- Sie wollen wissen, was Freunde und Familie so treiben –
selbst wenn Sie oder diese im Ausland sind? Dann überreden
Sie sie, Twitter zu benutzen und fügen Sie nur diese Teilnehmer
Ihrer Leseliste hinzu.
- Unternehmen und Selbstständige nutzen Twitter auch schon
als Selbstmarketing-Instrument. Das eigene Gezwitscher erfolgt
dann zu Branchenthemen, auf die Leseliste kommen Kollegen, Bekannte
und Größen aus der Branche. Veröffentlichen lassen
sich zum Beispiel Links auf eigene Produkte, Aktionen oder Angebote.
Auch viele Promis twittern inzwischen, generationenübergreifend:
Jane Fonda,
Britney
Spears, Lance Armstrong, Al Gore, Yoko
Ono, Gouvernator Schwarzenegger und Barack
Obama. Hierzulande tun sich unsere Politiker offensichtlich
noch schwer. Die Accounts von den Herren Müntefering
und Schäuble
lesen sich zwar durch die ungewöhnlich offenherzigen Aussagen
amüsant - leider sind sie aber das Machwerk einer PR-Agentur
bzw. eine Parodie.
Twitter ist eine Unterhaltungs-Anwendung
Der Dienst hat für sich genommen keinen wirklichen Sinn -
Twitter ist das, was der Nutzer daraus macht. Die Überlegung,
ob man es braucht, ist müßig.
Wie Xing, Facebook, StudiVZ oder Blogs ist Twitter ein Mittel zur
Vernetzung, ein Weg, sich auszutauschen. Dazu braucht man Interessenten,
Kunden, Partner oder Freunde, die mitmachen. Wieviel Kommunikation
statt findet, entscheidet dabei immer der Nutzer selbst. Und das
kann mitunter recht skurril enden: http://twitter.com/meinekleinefarm
Fakten & Zahlen:
- Vorsichtig geschätzte Zahl der Twitter-Nutzer 2008 weltweit:
4-5 Millionen
- Deutschsprachige aktive Nutzer Anfang März: 27.000
- Deutschsprachige aktive Nutzer drei Wochen später: 40.000
- Derzeitiges monatliches Wachstum der deutschen Nutzerzahlen:
36 %
- Zahl der Internetnutzer in Deutschland: 42,7 Millionen
Für alle Skeptiker:
„Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf
Computer gibt.” Thomas Watson, IBM-Vorsitzender, 1943
“Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer
in seinem Haus wollen würde.” Ken Olson, Präsident,
Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977
“E-Mail is a totally unsaleable product.” Ian Sharp,
Sharp Associates, 1979
“Internet ist nur ein Hype.” Bill Gates 1995
Und was wird aus Twitter? Berechtigter Hype oder Rohrkrepierer?
Wir werden sehen.
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