24.04.2006Finden, vereinfachen, versachlichen...
..und vermenschlichen – das Letzte ist das Schwerste.
Das Leitmotto
Anton Stankowski (1906-1998 ).Der Meister der Grafik-Designer wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden.
finden-vereinfachen-versachlichen-vermenschlichen Sie kennen ihn nicht? Aber Sie kennen Stankowskis wegweisenden Corporate-Design-Arbeiten, seine Logos, Signets, Markenzeichen - da führt in Deutschland und besonders in Stuttgart kein Weg vorbei. Das Logo der Deutschen Bank, um eines der bekanntesten zu nennen. Die Münchner Rück, REWE, der Süddeutsche Rundfunk, die Universität Stuttgart, SEL, Bosch, IDUNA, VIESSMANN, die Stadt Berlin und viele mehr haben von Anton Stankowski profitiert. Und wo lebte und arbeitete der große Mann? In Stuttgart, klar. Zuletzt in einem
Atelier auf dem Killesberg.

In der
Staatsgalerie ist derzeit eine Ausstellung mit Aspekten seines Gesamtwerks zu sehen:
Stankowski 06. Anton Stankowskis Wirken beschränkte sich nicht auf Grafik-Design, er arbeitete auch als Maler, Fotograf und Autor. Kunst und Design verband er zu einer Einheit, für ihn gab es keineTrennung zwischen freier und angewandter Kunst und Gestaltung. Einen lesenswerten großen Artikel hat die PAGE 5.2006 (Thema: Corporate Design) dem großen Gestalter und Entwerfer gewidmet.

Der Pionier der Markenästhetik des 20. Jahrhunderts und Lehrer für eine ganze Generataion von Grafik-Designern hat ein wirklich bemerkenswertes Werk hinterlassen. Noch bis zum 2. Juli in der Stuttgarter Staatsgalerie: Stankowski 06. Hingehen, anschauen!
Ab morgen, dem 25. April, bis Ende Juni gibt es noch ein weiteres Stankowski-Highlight in Stuttgart: Eine Plakatgalerie auf der Wiese vor der Weißenhofsiedlung auf dem Killesberg.
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