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31.03.2007Überlebensstrategie für Webseiten

Webdesing: Tops & FlopsWas braucht eine Webseite, um erfolgreich zu sein? Was dagegen bricht ihr das Genick? Josiah Cole hat 19 gute Dos bzw Don'ts zusammen gestellt. Unsere Top 10, die auch wir stets bei unseren Webdesign-Projekten im Hinterkopf haben:
1. Keine Fenstergrößen festlegen. Nichts ist ärgerlicher, als im Internet zu surfen und irgendein Webseitebetreiber zwingt mir ein von ihm gewünschtes Seitenformat in meinen Broweser. Nervt.
2. Lahme Wartezeiten und dann muss man die Seite auch noch in einem Pop-Up öffnen? Killer-Faktoren. Viele Besucher werden die Seite sofort wieder verlassen.

3. Welche Bandbreite? HTML oder Flash? Zu viele Entscheidungen für einen interessierten Besucher, der mal reinschauen möchte. Vor allem wenn Flash dann auch noch mit Wartezeiten verbunden ist. Das sind unnötige Steine, die man keinem Besucher in den Weg legen sollte.

4. Komplette Flash-Seiten. Vor allem für Seiten, die gut und zuverlässig über Suchmaschinen gefunden werden wollen, ist das ein absolutes No-Go! Flash ist toll, aber in Maßen und sinnvoll eingesetzt, immer ergänzt durch HTML-, PHP- oder XHTML-Code-Seiten. Also lieber nicht allzu sehr auf flashverliebte Designer hören, sondern bedenken, dass Sie wahrscheinmlich mit ihrer Webseite auch Geld verdinen möchten.

5. Bitte nicht das Rad neu erfinden, bzw. die Webseiten-Navigation. Oben, links, eventuell sogar rechts - dann wird es funktionieren. Wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen über Ihre Seite verkaufen möchten, dann sparen Sie sich die Experimente - Sie strapazieren damit nur unnötig die Geduld Ihrer Besucher. Denn die sind erst verwirrt, dann genervt, dann verärgert und schließlich weg.

6. Das leidige Thema: Wer ist ein qualifizierter Webdesigner? Kann ein erfolgreichr Print-Designer tatsächlich ein guter Webdesigner sein? In den meisten Fällen leider nicht. Das Internet funktioniert einfach komplett anders als eine Broschüre, eine Anzeige oder ein Plakat. Interaktivität, Erweiterbarkeit, Kaufabschluss, Usability, Webstandards - das sind nur einige der Punkte, die bei Printmedien anders oder gar nicht funktionieren. Also: Vorsicht bei Print-Designer, die "nebenbei" auch ein bisschen Webdesign betreiben.

7. Content is King: Der Inhalt zählt. Text ist wichtig für jede Webseite, und er muss auch als Text, nicht als Bild eingebunden werden. Suchmaschinen interessieren sich nicht für Bildmotive oder ausgefallene Flash-Shows. Für sie zählt der Inhalt, der Text. Der Text verkauft letztendlich, und er ist auch extrem wichtig für das Ranking und die Suchmaschinenpositionierung.

8. Auch im Alternativ-Browser Firefox sollte Ihre Seite fehlerfrei funktionieren. Ständig steigende Marktanteile und grundlegende Funktionsweisen im Internet machen dies unabdingbar.

9. Eine seriöse Business-Seite sollte unbedingt auf Spielereien wie blinkende Texte und Bilder, Pop-Ups, Flash-Intros, zu kleine Inhaltsfenster mit langen Scrollbalken etc. verzichten.

10. Musik auf einer Webseite kann schön und unterhaltend sein - oder aber ziemlich nervtötend. Deshalb muss sie immer abschaltbar sein, bestenfalls auch gar nicht starten, ohne dass der Benutzer das ausdrücklich wünscht, also einen entsprechenden Button klickt. Denken Sie dabei auch immer an Kunden, die vielleicht von ihrem Arbeitsplatz aus surfen und nicht das ganze Großraumbüro mit unterhalten möchten.

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