05.02.2006Brööömmmm... und Abfahrt.
Das war's erstmal für BMW. Ausgebremst und rausgeflogen aus Google. Wer nach
bepixeld sucht, erhält ungefähr 350 Suchergebnisse. BMW?
Null Ergebnisse. Des Rätsels Lösung: Google hat BMW verbannt, als Strafe für unlautere Programmiermethoden, man könnte es auch "Spam" nennen. Der Hintergrund der Geschichte: Google hat schon vor einiger Zeit angekündigt, sich auch auf nicht-englischsprachigen Seiten vermehrt mit Suchmaschinen-Spam zu beschäftigen. Automobile.de war zuerst dran, jetzt kam BMW an die Reihe. Wer foult, fliegt raus, eigentlich ganz einfach. Jetzt müssen sich die windigen Suchmaschinen-Optimierer und schummelnde
SEO-Experten erstmal auf den unlauteren Hintern setzen und die von ihnen betreuten Seiten von dem ganzen Kram wie fingierten Eingangsseiten, mit Keywords überfrachteten Unterseiten und verborgenen Linkfarmen befreien. So funktioniert das nämlich nicht mit der Suchmaschinenoptimierung.
Eigentlich ist das nämlich ganz einfach: Schreibe für Menschen, nicht für Maschinen. Und halte dich an
die Google-Richtlinien, und an Webstandards, so wie
Porsche das zum Beispiel macht. In Zuffenhausen setzt man nämlich auf eine Seite, die weitgehend fehlerfrei in XHTML und CSS programmiert ist. Diese Trennung von Inhalt und Design ist eine der Voraussetzungen für Barrierefreiheit und Webstandards. Dann bekommt man keine Probleme mit Google und wird außerdem gut gefunden. Zu diesem Thema gibt es auch einen ausführlicheren Artikel hier im Online-Magazin:
Webseitengestaltung mit XHTML und CSS.
Wer die BMW-Story noch etwas genauer nachlesen möchte, der schaue bei
heise.de vorbei oder surfe zur
Dezentrale des Handelsblatt-Weblogs. Dort berichtet Mario Sixtus, wie das mit BMW
war und
ist. Was genau eigentlich falsch war, ist auf
netprofit ganz gut erklärt.
Und die Moral von der Geschicht': Traue windigen Optimierern nicht!
[via
werbeblogger]
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